Meldungen

20.03.2015

Christoph Strässer zum Equal Pay Day

„Der heutige Equal Pay Day ist der Tag, bis zu dem Frauen arbeiten müssten, um den selben jährlichen Durchschnittslohn wie Männer zu erwirtschaften“, erklärt Christoph Strässer, Bundestagsabgeordneter für Münster. „22 Prozent beträgt die unbereinigte Lohnlücke und ist damit seit Jahren fast unverändert hoch. Es ist blamabel, dass das wirtschaftlich erfolgreiche Deutschland in dieser Hinsicht EU-weit unter den Schlusslichtern ist“, so Strässer. Selbst bei gleicher Tätigkeit erhalten Frauen noch immer weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. „Um diesen Missstand zu beheben, sind die von der SPD geplanten Regelungen zur Entgelttransparenz ein erster wichtiger Schritt. Andere Schritte und Maßnahmen müssen jedoch folgen. Sogenannte ‚frauentypische Berufe’ werden noch immer weit schlechter entlohnt als Berufe, in denen typischerweise Männer tätig sind, daran müssen wir etwas ändern“, betont der Bundestagsabgeordnete. Mehr ...

18.03.2015

Menschenrechtsbeauftragter Strässer zur Hinrichtung von Cecil Clayton im US-Bundesstaat Missouri

Zur Hinrichtung des US-Bürgers Cecil Clayton im US-Bundesstaat Missouri am 17.03.2015 erklärte der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer:
Über die Hinrichtung von Cecil Clayton in Missouri bin ich tief bestürzt. Gemäß den uns vorliegenden Informationen war Herr Clayton aufgrund eines Unfalls und einer damit einhergehenden Schädigung seines Gehirns zum Tatzeitpunkt mental schwer beeinträchtigt.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat die Hinrichtung von Personen mit geistiger Behinderung / einer mentalen Störung für verfassungswidrig erklärt, allerdings die genauen Kriterien für eine Bewertung den einzelnen Bundesstaaten überlassen.

In diesem Fall hatte die Europäische Union gegenüber dem Gouverneur des US-Bundesstaates Missouri demarchiert und sich für eine Aussetzung der Todesstrafe aus humanitären Gründen eingesetzt.

Die Todesstrafe ist eine unmenschliche, grausame und unmoralische Art der Bestrafung. Sie hat im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr. Die Bundesregierung lehnt die Todesstrafe unter allen Umständen ab. Die Bundesregierung wird sich auch weiterhin gemeinsam mit ihren Partnern in der Europäischen Union aktiv für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzen. Mehr ...

16.03.2015

Menschenrechtsbeauftragter Strässer reist nach Pakistan

Bild: Pakistan Badshahi-Moschee in Lahore
Badshahi-Moschee in Lahore
Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, besuchte vom 8. bis 11. März die pakistanischen Städte Islamabad und Lahore. Während seiner ersten Reise nach Pakistan informierte sich der Menschenrechtsbeauftragte vor allem über den Stand der Religions- und Meinungsfreiheit, die
Christoph Strässer traf in Pakistan mit Vertreterinnen und Vertretern von Regierung, Religionsgemeinschaften und der Zivilgesellschaft zusammen. In seinen Gesprächen setzte sich Strässer für die Stärkung, Anerkennung und Einhaltung der Menschenrechte ein. Langfristig sei eine Stabilisierung der schwierigen Sicherheitslage des Landes nicht ohne die Einhaltung der Menschenrechte möglich, appellierte der Menschenrechtsbeauftragte.

Als Antwort auf einen verheerenden Anschlag auf eine Armeeschule in Peschawar im Dezember letzten Jahres mit über 150 Toten, darunter viele Kinder, hatte die Regierung im Kampf gegen den Terrorismus Anfang 2015 eine auf zwei Jahre befristete Militärgerichtsbarkeit eingeführt.

Todesstrafe abschaffen
Auch die Bestimmungen zur Todesstrafe standen auf der Tagesordnung. Während des Besuchs des Menschenrechtsbeauftragten wurde die Nachricht bekannt, dass die pakistanische Regierung die vollständige Aufhebung des seit 2008 geltenden Moratoriums über die Todesstrafe beschlossen hat. Der Menschenrechtsbeauftragte stellte klar, dass die Todesstrafe aus Sicht der Bundesregierung unmenschlich sei und die Bundesregierung sich ohne Ausnahmen für ihre Abschaffung einsetze. Dies gelte auch in Bezug auf Pakistan. Mehr ...

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Beauftragter für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt