Meldungen

21.08.2015

Menschenrechtsbeauftragter besorgt über zunehmende Gewalt und Bedrohung von Journalisten im Südsudan

"Die Nachricht vom Tod des Journalisten Peter Julius Moi, der gestern in Dschuba erschossen wurde, hat mich tief erschüttert. Noch schlimmer ist: er ist nicht der einzige Journalist, der seit Jahresbeginn im Südsudan eines gewaltsamen Todes starb“, zeigt sich Christoph Strässer besorgt über anhaltende Gewalt und Einschüchterungsversuche gegen Journalistinnen und Journalisten, die freie Presse und die Zivelgesellschaft im Südsudan. „Der Tod von Peter Julius Moi folgt kurz auf inakzeptable Einschüchterungsversuche gegenüber Journalistinnen und Journalisten und auf die Schließung der Zeitungen „Citizen“ und „Al Ray“ durch die Regierung des Südsudans zu Beginn des Monats. Dies gibt Anlass zu großer Sorge“, so der Menschenrechtsbeauftragte, „es darf nicht sein, dass Menschen, die sich für ein friedliches Zusammenleben, Transparenz und die Wahrheit einsetzen, verfolgt und eingeschüchtert werden.“
„Ich fordere die südsudanesische Regierung auf, Presse-, Meinungs- und Redefreiheit zu respektieren und die freie Berufsausübung durch Journalistinnen und Journalisten und deren körperliche Unversehrtheit zu garantieren. Die Unterdrückung einer offenen Debatte ist insbesondere auch im Hinblick auf den nationalen Friedensprozess im Südsudan kontraproduktiv“, betont Strässer, „Südsudan muss die Menschenrechte achten und auf den Weg des Friedens, der Demokratisierung und der wirtschaftlichen Entwicklung zurückkehren."
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19.08.2015

Welttag der Humanitären Hilfe

Anlässlich des Welttags der Humanitären Hilfe am 19. August erklärte der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer:

"Der heutige Welttag der Humanitären Hilfe steht im Zeichen der Menschlichkeit. Wir ehren das Engagement der Helferinnen und Helfer, die sich weltweit dafür einsetzen, in Not geratenen Menschen Hilfe zu leisten und Hoffnung zu geben.

Weltweit benötigen mehr als 100 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. Rund 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht, die Hälfte davon sind Kinder, die unseres Schutzes bedürfen. Konflikte aber auch Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Nepal oder die schweren Überschwemmungen in Myanmar haben unzählige Menschen in kürzester Zeit unverschuldet ins Elend gestürzt. Mit der Hoffnung, ihr Leben zu retten, sind sie gezwungen, ihre Heimat aufzugeben. Es ist für den Verstand kaum fassbar, dass täglich alleine 40.000 Menschen zu Neuvertriebenen zählen.

Heute erneuern wir unser Bekenntnis zur Menschlichkeit und zur Solidarität mit unseren in Not geratenen Mitmenschen. Humanitäre Hilfe bleibt Teil unserer ethischen Verantwortung. Daher unterstützt das Auswärtige Amt bedarfsorientiert Menschen weltweit."
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17.08.2015

Menschenrechtsbeauftragter Strässer besorgt über ägyptisches Anti-Terror-Gesetz

„Ich habe das neue Anti-Terror-Gesetz mit großer Sorge um die Presse- und Meinungsfreiheit in Ägypten zu Kenntnis genommen“, erklärt Christoph Strässer anlässlich der Unterzeichnung des Gesetzes durch Präsident Al-Sisi in Ägypten, „niemand bezweifelt, dass Ägypten einer sehr realen Bedrohung durch den Terrorismus gegenübersteht. Die brutale Ermordung einer kroatischen Geisel letzte Woche hat das mehr als deutlich gemacht. Wir haben jedes Interesse, dass der Kampf gegen den Terrorismus weltweit, auch in Ägypten, Erfolg hat“, so der Menschenrechtsbeauftragte.
Einschränkungen von Meinungs- und Pressefreiheit seien jedoch der falsche Weg, Terroristen den Nährboden zu entziehen. „Stabilität gibt es auf Dauer nicht ohne Grundrechte und den Respekt der Menschenrechte. Gerade in schwierigen Zeiten ist es notwendig, sie zu schützen und zu verteidigen“, betont Strässer.
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Beauftragter für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt