28.06.2010

Intelligenztest für Einwanderer:

Christoph Strässer ist empört über CDU-Vorschlag
Wenn es um Menschenrechte geht, dann gehört die Stimme von Christoph Strässer zu den gewichtigsten im Deutschen Bundestag. Der Münsteraner Bundestagsabgeordnete ist seit Jahren der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Menschenrechte.
Heute erhebt der Jurist seine Stimme, weil aus der Berliner CDU der Vorschlag bekannt wurde, zukünftig nur noch Kinder von Einwanderern nach Deutschland zu lassen, die zuvor auf ihre Intelligenz getestet wurden.
"Dieser Vorschlag ist so ungeheuerlich, dass einem wirklich die Spucke wegbleibt", so Strässer. "Hier versucht jemand auf dem Rücken von Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen wollen, an den Stammtischen zu punkten. Damit wird Fremdenfeindlichkeit geschürt und das Zusammenleben der Menschen verschiedener Nationalitäten gestört, auch in Münster."
Der SPD-Abgeordnete forderte seinen Münsteraner CDU-Kollegen Ruprecht Polenz auf, zu erklären, ob dies offizielle CDU-Politik wird. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Herr Polenz hinter dieser Forderung steht. Um so wichtiger ist es, eine öffentliche Distanzierung zu hören", so Strässer.



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Hamburger Programm für Hörgeschädigte

Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe


Sprecher: Christoph Strässer
Der Kampf um die Menschenrechte und ihre Achtung ist ein ursozialdemokratisches Thema. Deshalb ist es das Ziel der Arbeitsgruppe, dass sich die Menschenrechte konsequent als Leitfaden durch die deutsche Politik ziehen.
Link zur Arbeitsgruppe Menschenrechte der SPD-Bundestagsfraktion